Ukraine 2. Hilfseinsatz der Veteranen erfolgreich

Das HOT DOG TEAM ist zurück.
 
Diese Tour hatte es tatsächlich in sich, knapp 3000 Km standen auf meiner Tachouhr.
 
Die Rückfahrt aus Przemyśl dauert 16 Stunden am Block mit kleinen Tank Stopps.
 
Es gibt soviel zu berichten von dem was bei uns keiner mitbekommt. Es herrscht im Prinzip überall Chaos und das setzt sich auf allen Ebenen durch! Unsere Spenden waren u.a. bestimmt für Klinken in Kiew und Kharkiv.
 
Schon an der Grenze stand man bedingt durch den Zoll in Dorohusk und dann in Yagodhin 12 Stunden an. Unsere spezielle Lieferung wurde deshalb in einem geheimen Lager in einer in der Nähe gelegenen Stadt zwischengelagert. Der polnische und ukrainische Zoll scheinen von deutschen Beamten ausgebildet zu sein, eine Symbiose ist klar zu erkennen.
 
Aktueller Stand, unsere Lieferung befindet sich immer noch in Richtung der Kliniken, besonders in Kharkiv ist es schwierig rein zukommen.
 
Hier schlugen die Tage z.B. 34 Raketen ein und es gab 30 Brände. Auch wird um die Klinik die sich im Zentrum der Stadt befindet hart gekämpft.
Nur das mal zum besseren Verständnis. Auf unsere Rücktour haben wir wieder Flüchtlinge Evakuiert. Neun Personen mit drei Hunden wobei einer der Hunde angeschossen bzw. bei seiner Flucht verletzt wurde.
 
Alle Hunde waren äußerst traumatisiert. Auch deren Halter, Mutter (Sweltlana) mit Sohn (Artur) waren insgesamt acht Tage auf der Flucht und der Sohn war ebenfalls ein Fall für den Psychologen. Alle von uns Evakuierten waren bis auf einen Jungendlichen und Artur, ältere Personen.
 
Über Dresden, dort Ausstieg eines älteren Ehepaares und Stress mit der Security und dem Personal… auch wollte Swetlana und Artur mit den Hunden in Dresden bleiben, sie sollten aber ihre Hunde ins Tierheim bringen lassen da dort keine Tiere erlaubt sind.
 
Also hin und her telefoniert für eine privat Unterkunft..erst Zusage, nee dann doch nicht weil sind ja Hunde…also Swetlana gesagt das ich sie mit nach Berlin nehme und mich dort drum kümmern werde.
 
Es war nun schon 0100hundert in der frühen Karfreitag Nacht und uns war allen klar „fuck“ Feiertag da läuft nichts, keiner fühlt sich verantwortlich. Also los auf in die Heimat, unterwegs Hotels und Pensionen angerufen, die meisten gingen um die Zeit gar nicht mehr ans Telefon. Nur eins konnten wir erreichen…
 
für 230.-€ pro Nacht.
 
Na gut, wenn gar nichts geht nehm ich die Familie in meine Schule und lass sie dort für ein paar Tage unterkommen um zur Ruhe kommen zu können und sich um den verletzten (offene Wunde am Hinterlauf) Hund zu kümmern. Also in Berlin hin zum Flughafen Tegel Aufnahmestelle für Flüchtlinge…es war irgendwas nach 0300hundert und alle waren durch, ja…. bis auf die Securitys…
 
Stress, Streit ..ihr kommt hier nicht rein!!! Okay dann die harte Tour, holt den Supervisor…am Ende alles gut.. fast…alle sind aufgenommen worden und wurden versorgt auch für die Hunde wurde gesorgt… so den Rest jetzt noch zum Hauptbahnhof…es war jetzt schon so um 0400.. jetzt noch irgendwo hin und ein Abschuß… also die nächste Tanke… ein alkfreies Bier und dann kam der Anruf, einer euren Evakuierten war positiv auf Corona getestet. 😂🤮🤣🤮
 
der Witz ist dabei, das du dich bevor du als Fahrer registriet wirst, erst ein Negativ Test machen mußt. Nur eben die zu Evakuierten nicht….🤦🤦🤦🤦
 
Danke alle Spendern, ohne euch wäre das alles nicht möglich…wir sammeln und planen bereits die nächste Tour!!!
 
Euer Hot Dog Team……
 
ps. Fotos sind gemixt, kein chronologischer Ablauf
 
Einen besonderen Dank geht auf diesen Weg an die Sicherheitsfirma GS-Protection
für die unkomplizierte Art zwei Fahrzeuge zu erhalten, es kann auch einfach gehen.